Google Ads Neuerung: Lokale Conversion-Aktionen

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Vor einigen Wochen kündigte Google an, dass Werbetreibende bei Google Ads bald mehr Daten zu lokalen Aktionen bekommen. Diese lokalen Conversion-Aktionen sind zum Beispiel Geschäftsbesuche oder Anrufe im Geschäft.

Laut Google wird diese Art von Conversion erfasst, wenn ein Nutzer während oder nach der Interaktion mit einer Anzeige eines Werbetreibenden eine Aktion ausführt, die sich auf den physischen Standort des Werbetreibenden bezieht. Ein Beispiel: Ein Nutzer klickt auf eine Anzeige eines Schuhhändlers und besucht später das Ladengeschäft. Die lokalen Conversion-Aktionen sind in Google Ads automatisch definiert, denn sie finden über Dienste von Google – zum Beispiel Google Maps – statt.

Es gibt insgesamt sechs lokale Conversion-Aktionen:

  1. Clicks-to-Call:

    Klicks auf die Schaltfläche Anrufen auf einer standortbasierten Google-Anzeige oder eines -Diensts, nachdem der Nutzer mit der Anzeige interagiert hat.

  2. Lokale Aktionen – Wegbeschreibung:

    Klicks auf die Schaltfläche “Routenplaner” auf einer standortbasierten Google-Anzeige oder eines -Diensts, nachdem der Nutzer mit der Anzeige interagiert hat.

  3. Lokale Aktionen – Websitebesuche:

    Klicks auf den Websitelink einer standortbasierten Google-Anzeige oder eines -Diensts, nachdem der Nutzer mit der Anzeige interagiert hat.

  4. Lokale Aktionen – andere Interaktionen:

    Klicks auf andere erfasste Nutzeraktionen (z. B. Freigeben von Standorten oder speichern) einer standortbasierten Google-Anzeige oder eines -Diensts, nachdem der Nutzer mit der Anzeige interagiert hat.

  5. Lokale Aktionen – Bestellungen:

    Klicks auf die Schaltfläche “Bestellen” einer standortbasierten Google-Anzeige oder eines -Diensts, nachdem der Nutzer mit der Anzeige interagiert hat (branchenspezifisch).

  6. Lokale Aktionen – Speisekartenaufrufe:

    Klicks auf den Link zur Speisekarte einer standortbasierten Google-Anzeige oder eines -Diensts, nachdem der Nutzer mit der Anzeige interagiert hat (branchenspezifisch).

Voraussetzungen für lokale Conversion-Aktionen

Um die lokalen Conversion-Aktionen tracken zu können, benötigen Sie eine funktionierende Verknüpfung mit dem Google My Business Konto und eine Standorterweiterung. Bei der Aktion “Speisekartenaufrufe” wird eine Speisekarte benötigt. Google kann somit die lokale Anfrage einer zuvor geklickten Google Ads Anzeige zuordnen und sie als lokale Conversion werten.

Vorteile der neuen lokalen Conversion-Aktionen

Die lokalen Conversion-Aktionen können Unternehmen mit physischen Standorten sehr nützliche Informationen verschaffen. Untersuchungen ergaben, dass der Großteil der Verkäufe noch immer offline in Geschäften stattfindet. Bevor Kunden einen Laden besuchen, recherchiert die Mehrheit von ihnen allerdings vorher online zum Produkt. Aus diesem Grund ist die Online-Suche von besonders großer Bedeutung für den lokalen Handel. Bisher konnten nur größere Werbetreibende und Geschäfte auf Informationen wie zum Beispiel Ladenbesuche nach einem Klick auf eine Anzeige zugreifen. Jetzt werden diese Funktionen auch für sehr viel kleinere Werbebudgets und Google Ads Konten freigegeben.

Die Neuerung bei Google Ads hilft Werbetreibenden, Online- und Offline-Aktivitäten der Verbraucher miteinander in Verbindung zu bringen. Werbetreibende können ermitteln, wie effektiv ihre Anzeigen Kunden dazu bewegen, etwas in einem ihrer Geschäfte zu kaufen – und Anzeigen dementsprechend weiter optimieren.

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